Pfingsten im Jahr

Edith Stein - Gebet (Zum 6. Januar 1940)

"Heiliger Geist"

"Wir leben heute wieder in einer Zeit, die der Erneuerung aus den verborgenen Quellen gottverbundener Seelen dringend bedarf. Es setzen auch viele Leute ihre letzte Hoffnung auf diese verborgenen Quellen des Heils. Das ist ein ernster Mahnruf: rückhaltlose Hingabe an den Herrn, der uns gerufen hat, das wird von uns verlangt, damit das Angesicht der Erde erneuert werden könne. In gläubigem Vertrauen müssen wir unsere Seele dem Walten des Heiligen Geistes überlassen."

Pfingsten Taube

Die Gaben des Heiligen Geistes

Die Sieben Gaben dienen als Hilfestellung.

WEISHEIT - "Man sieht nur mit dem Herzen gut."
Die Gabe der Weisheit ermöglicht uns, alles so wie es ist zu sehen, die Dinge, Situationen und Menschen mit den Augen der Liebe zu betrachten. Die Gabe lässt uns auch unsere Fehler sehen und ermuntert uns neue Wege zu suchen. Sie gibt uns Gelassenheit, wenn das, was wir erleben unseren Verstand übersteigt und wir mit unseren Erklärungen am Ende sind. Die Gabe der Weisheit öffnet uns die Augen, sie beleuchtet das Gute in uns selbst und anderen und lässt uns über das Leben freuen. Durch sie erhalten wir Lebensfreude, Kraft zur Hoffnung und um Verantwortung zu übernehmen.

EINSICHT / VERSTAND
Verstand ist die bewusste Tätigkeit des Nachdenkens und Einsicht deren Ergebnis. Es geht besonders darum, Gott besser zu verstehen, also um die Einsicht in Wahrheiten. Die Gabe der Einsicht bewirkt, dass wir uns vom Geheimnis des Lebens berühren lassen.

RAT
Die Gabe des Rates hilft uns, in verschiedenen Lebenssituationen Entscheidungen zu treffen. Sie bringt keine fertigen Antworten, aber Wegweiser. Sie gibt uns Orientierung bei unseren Lebensentscheidungen und kann uns vor falschen oder überstürzten Entscheidungen schützen. Mit der Gabe des Rates können wir den Willen Gottes für unser Leben erkennen. Zu ihr gehört auch die Phantasie neue Werte, Wege und Ziele zu entdecken. Die Gabe des Rates ermöglicht, dass wir uns selbst frei entscheiden und andere unterstützen, ihren eigenen Weg zu finden.

ERKENNTNIS
Die Gabe der Erkenntnis führt zu einer tieferen Sicht dessen, was wir erleben. Sie hilft Gut und Böse zu unterscheiden und Ereignisse einzuordnen. Sie bewirkt, dass wir Hintergründe und Ziele verstehen und Zusammenhänge durchschauen. Mit ihr suchen wir Antworten auf unsere Sinnfragen. Sie lässt uns unser Leben und die Welt aus der Sicht des Glaubens und Vertrauens deuten.

STÄRKE
Die Gabe der Stärke bedeutet, nach Gottes Willen zu handeln, zu reden, zu leben, d.h.: das als gut und richtig erkannte auch zu verwirklichen. Stark sein bedeutet auch in schwierigen oder dunklen Zeiten weiter zu glauben. Es heißt mutig sein und Zivilcourage haben. Die Gabe der Stärke hilft uns, unsere eigenen Überzeugungen treu zu bleiben. Die Gabe der Stärke befreit. Sie bewirkt, dass wir mit gesundem Selbstbewusstsein zu uns stehen, zu unserer eigenen und persönlichen Art und damit etwas bewegen.

FRÖMMIGKEIT
Die Gabe der Frömmigkeit bewirkt die persönliche Bindung an den persönlichen Gott – Gott zu dem wir du sagen dürfen. Frömmigkeit bedeutet Hingabe, Vertrauen und Freude an Gott. Diese Verbindung mit Gott, bewirkt gleichzeitig, dass wir die Menschen lieben, dass wir in Gemeinschaft leben können. Mit Frommsein verbindet man oft Enge und Abgehobenheit, es geht aber um unsere Einstellung zu den Menschen, mit denen wir zusammenleben, und um unser Handeln.

GOTTESFURCHT
Die Gabe der Gottesfurcht hat nichts mit lähmender Angst zu tun, sondern mit der Furcht, Gott nicht gerecht zu werden. Sie bewirkt die Ehrfurcht vor Gott, dem "Ganz-Anderen". Gott, der uns gleichzeitig liebend nahe und ganz anders ist. Es geht um unser begrenztes Menschsein, Geschöpfsein im Vergleich zu Gottes unendlicher Liebe und Größe.

STÄRKE
Die Gabe der Stärke bedeutet, nach Gottes Willen zu handeln, zu reden, zu leben, d.h.: das als gut und richtig erkannte auch zu verwirklichen. Stark sein bedeutet auch in schwierigen oder dunklen Zeiten weiter zu glauben. Es heißt mutig sein und Zivilcourage haben. Die Gabe der Stärke hilft uns, unsere eigenen Überzeugungen treu zu bleiben. Die Gabe der Stärke befreit. Sie bewirkt, dass wir mit gesundem Selbstbewusstsein zu uns stehen, zu unserer eigenen und persönlichen Art und damit etwas bewegen.

FRÖMMIGKEIT
Die Gabe der Frömmigkeit bewirkt die persönliche Bindung an den persönlichen Gott – Gott zu dem wir du sagen dürfen. Frömmigkeit bedeutet Hingabe, Vertrauen und Freude an Gott. Diese Verbindung mit Gott, bewirkt gleichzeitig, dass wir die Menschen lieben, dass wir in Gemeinschaft leben können. Mit Frommsein verbindet man oft Enge und Abgehobenheit, es geht aber um unsere Einstellung zu den Menschen, mit denen wir zusammenleben, und um unser Handeln.

GOTTESFURCHT
Die Gabe der Gottesfurcht hat nichts mit lähmender Angst zu tun, sondern mit der Furcht, Gott nicht gerecht zu werden. Sie bewirkt die Ehrfurcht vor Gott, dem "Ganz-Anderen". Gott, der uns gleichzeitig liebend nahe und ganz anders ist. Es geht um unser begrenztes Menschsein, Geschöpfsein im Vergleich zu Gottes unendlicher Liebe und Größe.

Pfingsten GruppeGebet um den Heiligen Geist

Komm, o Geist der Heiligkeit!
Aus des Himmels Herrlichkeit
Sende Deines Lichtes Strahl.

Vater aller Armen Du,
Aller Herzen Licht und Ruh,
Komm mit Deiner Gaben Zahl!

Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
Komm, o süßer Seelenfreund!

In Ermüdung schenke Ruh,
In der Glut hauch Kühlung zu,
Tröste den, der Tränen weint.

O Du Licht der Seligkeit,
Mach Dir unser Herz bereit,
Dring in unsre Seelen ein!

Ohne Deinen Gnadenschein
Steht der arme Mensch allein,
Kann nicht gut und sicher sein.

Wasche, was beflecket ist,
Heile, was verwundet ist,
Tränke, was da dürre steht,

Beuge, was verhärtet ist,
Wärme, was erkaltet ist,
Lenke, was da irre geht!

Heil'ger Geist, wir bitten Dich,
Gib uns allen gnädiglich
Deiner sieben Gaben Kraft!

Gib Verdienst in dieser Zeit
Und dereinst die Seligkeit
Nach vollbrachter Wanderschaft.

Amen. Alleluja.