Kategorien
Firmung

Firmung

Firmvorbereitung

Die Firmvorbereitung läuft auf vollen Touren  

                                           [Bildunterschrift: „Unser Dank ist bunt!“. Firmanden und Mitfeiernde tragen ihren Dank zum Altar]

Viele Fragen wurden an den ersten beiden Oktober-Wochenenden im Pfarrheim St. Georg gestellt. „Wie heißt Du?“ „Was machst Du in Deiner Freizeit?“ Diese Fragen zum Kennenlernen sind leicht zu beantworten. Länger nachdenken mussten die meisten Firmanden über Fragen wie „Was braucht man zu einem guten Leben?“, „Was ist Dir wichtig?“ „Was glaubst Du?“, „Wo finden sich Gottes Spuren in Deinem Leben?“, „Was ist der Heilige Geist?“ In Gesprächen, aber auch durch erlebnispädagogische Übungen versuchten die diesjährigen Firmanden gemeinsam mit dem Team der Katecheten Antworten zu finden. Oft ist das gelungen. Aber zum Christsein und zum Leben gehören immer auch Fragen, die einen länger, manchmal das ganze Leben begleiten. Trotzdem, oder gerade deshalb, waren sich viele einig: „Es tut gut über mich und mein Leben und den Glauben nachzudenken!“
In den Messfeiern um 19 Uhr waren die Firmanden und alle Mitfeiernden eingeladen ihren Dank und ihre Bitten vor Gott zu tragen. Das Erntedankfest am 1. Oktober bot sich an, darüber nachzudenken, für welche Personen und Erfahrungen ich dankbar bin. Der niedergeschriebene Dank passte gut neben den Erntedankkorb.Per WhatsApp erhalten die Firmanden während der Vorbereitungszeit Terminerinnerungen, aber auch Impulse, die die Firmkatechese in den Alltag holen. Am Samstag, 9. Dezember firmt Weihbischof Dieter Geerlings die Jugendlichen. Die Firmfeier findet um 17.00 Uhr in der Kirche St. Bartholomäus, in Marl-Polsum statt.

Die nächsten Treffen für die Firmanden:
Sonntag, 26.11.2017 16.00 – 20.00 Uhr, Pfarrheim St. Georg, Altmarkt 8
Donnerstag, 7.12.2017 18.30 Uhr Feier der Versöhnung und Üben für den Firmgottesdienst in der Kirche St. Bartholomäus, Dorfstr. 1-3 in Marl (Polsum)
Samstag, 9.12.2017 17.00 Uhr Feier der Firmung in der Kirche St. Bartholomäus, Dorfstr. 1-3 in Marl (Polsum)

 

Firmung in der Pfarrei Heilige Edith Stein 2017
Anfang September haben alle katholischen Jugendlichen, die auf dem Gebiet der Gemeinden St. Georg, St. Bonifatius, St. Pius und St. Bartholomäus (Polsum) wohnen, eine Einladung zur Firmvorbereitung erhalten. Im Bereich von St. Pius wurden alle Jugendlichen, die zwischen dem 30.06.2000 und dem 31.07.2002 geboren sind, angeschrieben.
Wer darüber hinaus Interesse an der Firmung hat, aber fälschlicherweise den Brief nicht bekommen hat oder vor dem 30.6.2000 geboren ist, kann sich bei Pastoralreferent Benedikt Stelthove melden. Er steht auch für Fragen zur Verfügung.

Eine Anmeldung zur diesjährigen Firmvorbereitung ist bis zum 18.9 möglich.

Die Feier der Firmung ist am 9. Dezember 2017

Wir wünschen allen Jugendlichen und den Firmkatecheten eine gute Vorbereitung!

ANMELDUNG und Einladung (ein Klick)

>> Als Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Firmung steht
Pastoralreferent Benedikt Stelthove zur Verfügung:
Altmarkt 10
45768 Marl
T. 02365/509718
stelthove@bistum-muenster.de

Firmung zieht sich als roter Faden durchs Leben
Benedikt Stelthove ist neuer Pastoralreferent in der Pfarrei „Heilige Edith Stein Marl“

Marl (pbm/mek). Warum er sich für den Beruf des Pastoralreferenten entschieden hat, darauf kann Benedikt Stelthove keine Antwort aus dem Ärmel schütteln. „Ich habe in Münster und ein Jahr in Toulouse Theologie studiert. In Frankreich kennt man keine Pastoralreferenten und ich musste oft erklärten, was es mit dem Beruf auf sich hat“, berichtet der 30-Jährige. So sei in der letzten Hälfte des Studiums in ihm der Wunsch immer stärker gewachsen, selbst diese Ausbildung anzustreben.

Die Zeit als Pastoralassistent, die er in der Pfarrei Liebfrauen in Bocholt verbrachte, habe ihn in seiner Entscheidung weiter gestärkt. „Aus dem Probierstatus bin ich jetzt schon lange heraus. Es gefällt mir gut und ist der richtige Weg für mich“, berichtet Stelthove. Seit dem 1. August gehört er nun zum Pastoralteam der Pfarrei Heilige Edith Stein in Marl.
In seiner eigenen Glaubensgeschichte ist Stelthove, der gebürtig aus Everswinkel stammt, von der eigenen Firmung geprägt. „Das war 2003. Es war nicht nur eine gute Gelegenheit, alte Freunde wiederzutreffen, sondern wir haben viel diskutiert und sind nach Taizé gefahren“, berichtet er. Zwei Jahre später hat er sich selbst als Firmkatechet in seiner Gemeinde St. Magnus engagiert. „Das war spannend, denn ich konnte mit einem anderen Blick noch einmal auf die Themen schauen. Viele Fragen haben sich mir gestellt, denen ich weiter auf die Spur gekommen bin“, erklärt er. So sei es für ihn nur konsequent gewesen, nach dem Abitur und dem Zivildienst Theologie zu studieren. „Ich habe im Studium eine Weite kennengelernt, die für mich neu war. Zudem habe ich junge Menschen getroffen, die ähnliche Fragen hatten wie ich und die auch gespürt haben, dass Gott etwas mit dem eigenen Leben zu tun hat und zu tun haben will“, hat er erfahren. Gern blickt er auf die drei Jahre seiner praktischen Ausbildung in Bocholt zurück. Er hat am Euregio-Gymnasium unterrichtet, war für einige Schülerinnen und Schüler eine Schnittstelle zwischen der Schule und der Pfarrei. „Einige kannte ich als Messdiener“, sagt Stelthove. Zwei Jahre hat er die Firmvorbereitung begleitet und auch Fahrten nach Taizé angeboten. „Mir war es ein Anliegen, diesen Ort, wo Sehnsüchte geweckt und Fragen gestellt werden dürfen, anderen nah zu bringen“, berichtet er. Aber er habe in der Pfarrei auch in viele andere Bereiche schauen dürften. „So habe ich Ideen erhalten, wie man arbeiten kann.“
In Marl lernt Stelthove erst einmal Land und Leute kennen. „Sieben Kirchen und ebenso viele Pfarrbüros gehören zur Pfarrei. Mein Schwerpunkt wird die Arbeit im westlichen Teil der Gemeinde sein. Aber die Firmvorbereitung, die sich wie ein roter Faden durch mein Leben zieht, und die Jugendarbeit fällt auch in meinen Arbeitsbereich“, sagt Stelthove, der sich in seiner neuen Heimat bereits wohlfühlt. Der städtische Raum sage ihm zu. Auch genieße er es als Radfahrer, schnell im Grünen zu sein. Er freut sich auf die Zeit in der Gemeinde, in der er  mit zahlreichen Menschen ins Gespräch komme, „und die mir durch ihr Leben und ihren Glauben viel mitteilen. Das ist ein Geschenk.“
Text und Foto: Michaela Kiepe/Bischöfliche Pressestelle

Archiv 2013

Archiv 2015

Schreibe einen Kommentar