"Altar, Kanzel, Taufstein und Orgel gehören zu den wichtigsten Ausstattungsgegenständen unserer Gotteshäuser. ... Mindestens aber hat die Orgel die Aufgabe, den Gottesdienst mitzugestalten. Dies sollte genügen, ihr eine entscheidende Stellung im Gottesdienst zuzuerkennen."

Diese Worte aus einer Abhandlung in "Kunst und Kirche" zeigen deutlich die Wichtigkeit und zum anderen die Dienstfunktion der Orgel bei der Begleitung des Gemeindegesangs an.

In einem schlichten Einweihungsritual übergab am Sonntag, 21 Juni 1970, Pastor Feldmann das neue Instrument seiner Bestimmung. Festlich wurde diese Veranstaltung durch das anschließende Konzert, das Domorganist Heinrich Stockhorst, Münster, vor voller Kirche spielte. Mit dem Präludium und der Tripelfuge Es-Dur von J. S. Bach hörte man zum ersten Male das neue Orgelwerk.

Die neue Orgel in St. Heinrich wurde von Orgelbauer Friedrich Euler in Zusammenarbeit mit Heinrich Stockhorst in Hofgeismar erbaut und hat auf drei Manual- und einem Pedalwerk 38 Register.

Um den Klang der ca. 3700 Orgelpfeifen nicht zu beeinträchtigen, muss die Raumtemperatur in unserer Kirche mindestens 16 Grad Celsius betragen.