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Tanzkreis

Die Tanz- und Gymnastikgruppe …

trifft sich jeden Mittwoch in der Zeit von 9:30 – 11:00 Uhr im Pfarrheim St Michael. Und dies schon seit vielen Jahren.

Tanz und Gymnastik bieten Gemeinschaft, fördern körperliche Fitness und schließen die Schulung von Koordination, Kreativität und Gedächtnistraining ein. Das Herz-Kreislauf-System wird angeregt und die Blutzirkulation verbessert. Auch werden Geschicklichkeit und Reaktions-fähigkeit geschult und die Gelenke trainiert. Die Tänze sind abwechslungsreich und vielseitig.

Neue sind herzlich willkommen! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Zu Tanz und Gymnastik ist niemand zu alt oder zu jung.
Um das zu erkennen, gibt es nur einen Weg
das eigene Erleben!

Martha Gerdes

Burundikreis

Burundi-Kreis St. Michael                                                             Januar 2012

BURUNDI – der Name steht auch heute noch für Hunger, bittere Armut, zerstörte Strukturen. Nach dem Bericht der Welthungerhilfe ist die Lage in vielen afrikanischen Staaten südlich der Sahara dramatisch. Danach führt Burundi die Länder mit den schlechtesten Werten im Welthunger-Index an.
Bis zu 300.000 Tote forderte der Bürgerkrieg in den 1990er Jahren. Auch Erzbischof Ruhuna und Laienkatechet Albin, die beide schon in unserer Gemeinde waren, wurden ermordet. Über eine Million Burundier wurden vertrieben oder flohen. Dieser Krieg brachte das leidgeprüfte Volk an den Rand des Abgrunds. Zu den verheerenden Kriegsfolgen zählen auch die vielen hinterbliebenen Witwen und Waisen, traumatisierte Kinder-soldaten, Tuberkulose, Aids und andere Übel. Die Geburtenrate liegt bei 6,5 Kindern pro Frau. Kinder sind in Burundi immer noch eine Altersversorgung.

Der Grundstein dieser Partnerschaft wurde im Februar 1985, quasi durch das silberne Priesterjubiläum von Pfarrer Alois Cremers gelegt.
Die Pfarrei Gitongo zählte seinerzeit über 50.000  Christen, und es bestand der Wunsch und die Dringlichkeit, die Riesenpfarrei zu dezentralisieren und aufzuteilen durch Schaffung von kleineren Einheiten, die menschlich überschaubar waren. Bereits 1 Jahr später fand zur Freude der Christen von Mutaho die Einweihung einer neuen Kirche statt.
Die Partnerschaft weckte bei Vielen Freude, Engagement, einfach den Wunsch und Willen zu helfen. Ein neuer frischer Geist erfüllte das Gemeindeleben sowohl in Mutaho als auch hier. Die Spendenbereitschaft in St. Michael war groß. Erhebliche Beträge flossen dem Projekt über den Kirchbauverein zu.
Als aktives Bindeglied zwischen Marl und Mutaho wirkte viele Jahre Alois Misago, seinerzeit Student in Münster.
Anfang der  90er Jahre unterstützten wir den Bau eines landesüblichen Berufsausbildungszentrums, um  Jugend-lichen ohne Schulausbildung – und davon gab es unendlich viele – eine Perspektive für die Zukunft zu geben.
Bis zum Kriegsbeginn 1993 konnte nur der Rohbau erstellt werden.
Die Zusammenarbeit sollte sich jedoch nicht allein auf finanzielle Hilfe beschränken. Anfang 1988, kurz vor der Verabschiedung von Pfarrer Cremers, stattete Erzbischof Ruhuna St. Michael einen Besuch ab. Im selben Jahr reiste eine Marler Delegation – Jürgen Stock und Andreas Pflegerl – nach Burundi.
Ein Jahr später erfolgte der Gegenbesuch durch Paul Barindogo, Pfarrer von Gitongo, Bernadette, Grundschul-lehrerin in Gitongo und Albin, einem Laienkatecheten, verantwortlich für Mutaho. Die 2. und letzte Reise nach Burundi unternahmen 1993 – kurz vor Kriegsausbruch – Martina Bozdech und Petra Thiemann. Nach ihrer Rückkehr berichteten sie über lebendige sonntägliche Gottesdienste, an denen sie zusammen mit 1.200 – 1.600 Christen teilnahmen.

Der Bürgerkrieg brachte das leidgeprüfte Volk an den Rand des Abgrunds.
Erleichtert und froh waren wir dann wieder über die Kontakte und Besuche von Pfarrer Ferdinand Kajuju und Jean-Marie Kazitonda. Immer konnten wir ihnen großzügige Spenden unserer Gemeinde mit auf den Weg nach Burundi geben, um die größte Not nach dem Krieg zu lindern. Wir halfen auch nach den verheerenden Überschwemmungen 2007, die zu einer Hungersnot im ganzen Lande führten.
Im Sept. 2008 feierte die Großgemeinde Gitongo ihr 75. Gemeindejubiläum, wozu wir auch mit einem Geschenk gratulierten. Wir gaben Abbé Ignace Mborinyibuka, dem Referenten des Bischofs für Bauprojekte in der Diözese, einen Geldbetrag für die Allerärmsten mit auf den Weg nach Burundi.
Um die medizinische Grundversorgung im Raum Mutaho zu verbessern, entschied der Nachfolger von Ruhuna, Erzbischof Ntamwana, den noch im Rohbau stehenden Gebäudekomplex, der ursprünglich ein Berufsausbil-dungszentrum werden sollte, zu einem Gesundheitszentrum auszubauen. Dieses Projekt wurde mit unserer Unterstützung und MISEREOR realisiert und ist fertig gestellt. Die offizielle Erlaubnis für den Betrieb liegt vor. Es gibt aber immer wieder Probleme bezügl. der Ausstattung der Krankenstation mit  Personal. Dies haben wir auch bei unserem letzten Misereor-Besuch in Aachen, im Mai 2011, bei dem auch Erzbischof  Ntamwana anwesend war, zum Ausdruck gebracht. Misereor ist derzeit mit der Diözese im Gespräch, um diese Probleme zu beheben.
Der Krieg, Infektionskrankheiten, AIDS, bittere Armut und Unterernährung hinterließen viele Witwen und Waisenkinder. Immer sind es Frauen und Kinder, die während und nach dem Krieg am meisten leiden. In Burundi ist es die Frau, die sich um das Familienleben sorgt. Sie ist der Pfeiler der Familie. Sie wacht über Gesundheit, Nahrung und Ausbildung der oft zahlreichen Kinder. Sie führt den Haushalt und arbeitet auf dem Feld.
Um die prekäre Situation der Witwen zu verbessern, initiierte Pfarrer Kajuju das Ziegenprojekt. Nachdem wir den Kauf von 250 Ziegen ermöglicht haben, um damit arme Witwen zu unterstützen, trägt es sich jetzt selbst. Ein Komitee, das übersetzt “Zukunft” heißt und mittlerweile staatlich anerkannt ist, hat sich vor Ort gebildet und sorgt für eine gerechte Verteilung des Ziegennachwuchses. Vorsitzende ist Bernadette Ndayizeye, die1989 und 2010 Gast bei uns war.
Bau einer Basketball- und Volleyballanlage.
Abbé Ferdinand Kajuju trat 2010 mit der Bitte an uns heran, eine entsprechende Anlage zu finanzieren, damit Schüler verschiedener Stämme (Hutu und Tutsi)  miteinander spielen können. Der Grundgedanke ist, den Folgen des Krieges, nämlich Feindschaft und Hass, durch Versöhnung und Frieden zu begegnen. Besonders die Jugendlichen, von Misstrauen geprägt und oft auffällig geworden  durch Untätigkeit, Kriminalität, Diebstahl, Alkoholismus, Bestechung und Tötungsdelikten, könnten durch solche sportlichen Aktivitäten  aufgefangen werden. Diese Sportstätte konnte dank der Spenden aus St. Michael im vergangenen Jahr fertig gestellt werden.

Der Burundi-Kreis vermittelt auch Schulpatenschaften, die es Kindern und Jugendlichen erlauben, eine gute Schulausbildung zu absolvieren. 70 % der Kinder besuchen keine Schule, bleiben Analphabeten. Um die Armut zu besiegen, braucht es eine umfassende Bildung – eine gute Ausbildung als Schlüssel zu einem besseren Leben. Somit lernen diese Schüler dank einer guten Ausbildung aus eigener Kraft der Armut zu entkommen. Die Schulpatenschaft kostet 100 Euro pro Jahr und Kind.
Burundi lebt zu 90 % von der Landwirtschaft. Während des Krieges wurde das Großvieh geplündert und getötet. Die Agrarflächen verödeten. Das burundische Komitee bat uns, ein Kuhprojekt zu finanzieren. Dies soll dazu beitragen, die Lebenssituation der Menschen zu verbessern (u.a. Reduzierung der Kinder-Sterblichkeit). Auch verspricht man sich durch Kuhdung eine Verbesserung der Fruchtbarkeit des Bodens. Es werden Kühe einer lokalen Rasse angeschafft, Futterpflanzen angebaut und entsprechende Ställe errichtet. Das erste Kalb wird Eigentum des Besitzers, die Mutterkuh  weitergegeben. Wir haben dieses Projekt finanziert, 31 Kühe wurden angeschafft. Die Gemeinde Gitongo ist hierüber hocherfreut, glücklich und den Spendern unendlich dankbar.

Ein weiteres herausragendes Ereignis in unserer Partnerschaft bildete vom 07. – 19. Juli 2010 der Besuch von Bernadette Ndayizeye, Leiterin einer Grundschule in  Gitongo, sowie Elie Sakubu, Priester und Leiter eines Gymnasiums in Gitongo, zum 25. Jubiläum unserer Partnerschaft.
Ihre Freude, ihr Lebensmut und Ihre Dankbarkeit haben uns sehr beeindruckt.
Ein dicht gedrängtes Programm erwartete sie:
Neben der Mitgestaltung von Gottesdiensten in allen 3 Kirchen, dem Besuch von Gruppierungen unserer Gemeinde, interessierte unsere Gäste besonders der Ablauf des Schulunterrichtes. So waren sie Gast in der August-Döhr-Schule und im Geschwister-Scholl-Gymnasium. Ebenfalls sehr interessierte sie der Besuch des Marienhospitals.
Den krönenden Abschluss ihres Besuches bildete die Jubiläumsfeier am 17.07.2010. Natürlich gab es zunächst einen feierlichen Gottesdienst in St. Michael. Bei der anschließenden Feier im  Pfarrheim spielte eine Trommlergruppe afrikanische Rhythmen, und der Zauberer WoBo entführte alle Gäste in die Welt der Magie.
Am 19.07.2010 traten unsere Gäste mit vielen Eindrücken den Heimweg an. Alle waren sich einig: Die gemeinsame Zeit stärkte unsere Zusammenarbeit,  war sehr schön, nur viel zu kurz.
Wir danken allen, die die Arbeit des Burundi-Kreises über Jahre unterstützt haben und dies auch zukünftig tun werden.

Franz Gerdes

Kinder- und Jugendchor in St. Michael

Seit 1997 leitet Nicole Ahlert den Kinderchor St. Michael, sowie den Jugendchor der Gemeinde namens „42sing“. Aus diesen Gruppen haben sich noch ein Blockflötenensemble und ein kleiner Gitarrenkreis entwickelt.

Hauptberuflich ist Nicole Ahlert als Jeki-Lehrerin mit den Instrumenten Blockflöte und Gitarre an der Musikschule Recklinghausen tätig und leitet außerdem den Kinderchor die „Gummibärenbande“ der Pauluskirche. Zudem arbeitet sie eng mit der Folkwang Musikschule Essen zusammen und schreibt in deren Auftrag Musicals und Theaterstücke.

Die Proben der Gruppen finden immer montags im Pfarrheim St. Michael statt.

Es treffen sich von

15.15 Uhr bis ca. 16.00 Uhr der Kinderchor (6-11 Jahre)

16.00 Uhr-16.45 Uhr Blockflötengruppe des Kinderchores (Anfänger ab 7 Jahre)

16.45 Uhr bis 17.30 Uhr Gitarrengruppe des Jugendchores

17.30 Uhr bis ca. 18.45 Uhr Jugendchor (ab ca. 12 Jahre)

Der Jugendchor St. Michael März 2010

kinderchor

Das Ziel ist es, gemeinsam die Freude an der Musik zu entdecken. So werden Stücke für die Familiengottesdienste erarbeitet, gerne auch zu Taufen, Muttertagsgottesdiensten, zum Erntedank oder auch für Heiligabend. Die Chöre machen aber auch gerne Ausflüge in den Bereich des Rock/Pop/Gospel und Musical. Der Jugendchor „42sing“ hat im Februar 2011 ein mitreißendes Gemeinschaftskonzert zum Thema „Songs“ in der Pauluskirche abgehalten, in welcher die Zuhörer durch die wunderbare Akustik in den Klängen „baden“ konnten und die Leistung der Mitwirkenden mit stehenden Ovationen belohnten. Hier gibt es einen Link zum Reinschauen: http://info-marl.de/html/unbenannt277.html', 'http://info-marl.de/html/unbenannt277.html']);">http://info-marl.de/html/unbenannt277.html. Damit sich alle Kinder und Jugendlichen richtig kennenlernen können fahren die Gruppen regelmäßig zu Wochenenden ins Forsthaus Haidberg. Es finden auch ca. einmal im Jahr Musicalprojekte statt. Oft kooperiert der Chor dabei auch mit anderen Gruppen So treten die Kids aus St.Michael vielfach gemeinsam mit der von Frau Ahlert geleiteten „Gummibärenbande“ der Pauluskirche auf. Für die Teilnahme am Chor oder den Instrumentalkreisen ist es übrigens nicht verpflichtend katholisch zu sein. Alle Konfessionen sind willkommen.

Im letzten Jahr stand als Großprojekt das von Nicole Ahlert selbst geschriebene und inszenierte Musical „Aladin und die Wunderlampe“ auf dem Programm, an welchem 60 begeisterte Sänger, Schauspieler und Tänzer teilnahmen. In 4 Aufführungen in der ASGSG-Aula konnten sich dann über 1200 Zuschauer in die Welt von Aladin entführen lassen. Wer Genaueres lesen möchte kann unter http://www.gelsenwasser-generationenprojekt.de/projektshowroom.html?projekt=365', 'http://www.gelsenwasser-generationenprojekt.de/projektshowroom.html?projekt=365']);">http://www.gelsenwasser-generationenprojekt.de/projektshowroom.html?projekt=365  eine Projektbeschreibung und Bilder anschauen, sowie in den Finalsong hereinhören.

Erste Kostümanprobe für „Aladin“

kinderchor2

Wahrscheinlich wird es nach den Herbstferien wieder eine Musicalproduktion der Chöre geben. Was, wie und wo, wird noch nicht verraten. Aber spätestens nach den Sommerferien beginnen wir mit den Proben. Natürlich ist “Nachwuchs” in den Gruppen immer gerne gesehen. Die Kinder der Nachmittagsbetreuung der August-Döhr-Schule werden sogar von einem Betreuer zum Chor gebracht. Wer in einer der Gruppen mitmachen möchte, kann sich bei Nicole Ahlert unter der Telefonnummer 0 23 65/38 76 80 melden. Die Teilnahme an allen Gruppen ist kostenlos. Für Jungen sicher interessant: Im Jugendchor beträgt die Jungenquote zur Zeit 50 Prozent und auch im Kinderchor sind die Mädchen nur knapp in der Überzahl. Aber das kann sich ja noch ändern.

Nicole Ahlert Tel. (0 23 65)38 76 80 

Herzlich willkommen

Sie interessieren sich für Gespräche mit anderen Frauen,
für eine Mithilfe in der katholischen Frauengemeinschaft,
für Geselligkeit im Kreise von Frauen verschiedener Generationen
und vieles mehr, dann sind Sie bei uns herzlich willkommen.
Bei allen Aktivitäten in der Gemeinde, ist die kfd zur Stelle: z.B.

          bei Jubiläen
          beim Pfarrfest
          beim Fastenessen
          beim Adventsbasar
Planung der Ausflüge und Maiandachten und vieles mehr.
 
Einmal im Monat treffen sich die Helferrinnen, zur Besprechung und Planung.
Weitere Information entnehmen Sie dem Halbjahresprogramm.
Eine Mitgliedschaft kostet 25 € im Jahr.
Monatlich wird Ihnen das Heft „ Frau & Mutter“ von einer Helferin gebracht.
stellv. Teamsprecherin
Elisabeth Hänsel

 

Ansprechpartnerin Renate Wroblewski
Tel: (0 23 65)6 12 02

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Pfarrbüro St. Michael

Justus-von-Liebig-Str. 2
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Tel.: 02365-65205
Fax: 02365-68401
E-Mail: stmichael-marl@bistum-muenster.de

Öffnungszeiten:
Dienstag:
09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Donnerstag:
14:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Pfarrsekretärin:

Frau Muck

Ansprechpartner:

Pastoralreferent Günter Tewes
Tel.: 02365-691126
E-Mail: guenter.tewes@gmx.de

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