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50 Jahre Kirchweih St. Pius X (Ein Klick ins Bild)

Pius Kirchweih Broschüre Deckblatt

Erlebnisberichte von Gemeindemitgliedern

 

Wir kamen vor 25. Jahren aus dem streng katholischen Polen.
Der Glaube dort, ist durch viele unnötige Sitten und Rituale, vorsichtig ausgedrückt, unübersichtlich.
Wir hörten ein Lied aus einem alten Transistorradio mit kaputten Lautsprechern, in Mono. Verstanden den Text kaum und mussten uns die Lücken selber füllen. Die Melodie gefiel uns eigentlich auch nicht. Dann wurde uns das gleiche Lied aus einer hochwertigen Anlage, in Stereo vorgespielt. In bestmöglicher Qualität, ohne Fehler. Wir hörten sogar, wie zwischen den einzelnen Tönen die Finger des Musikers über die Gitarrensaiten gleiten. Die Begeisterung war riesig. Die Erleichterung auch.
Es hält bis zum heutigen Tag, unverändert wunderschön, wofür wir dem Pfarrer Roth unendlich dankbar sind.  

 

Ich bin im Dez. 1966 als Taufpatin meiner Nichte zum 1. Mal in der Kirche St. Pius gewesen.
Als die Familie meiner Schwester in ihr neues Haus eingezogen sind, wurden sie Mitglied der Gemeinde St. Georg.
Seit 2010 wohne ich nun in Marl und bin Mitglied der Pfarrei St. Pius. Ich habe mich sehr schnell eingelebt und freue mich, dass ich mich auch im Altenkreis wohl fühle.


Die Freude war sehr groß, als endlich unsere Kirche St. Pius 1965 eingeweiht wurde. Vorher hatten wir ja nur eine Notkirche mit einem qualmenden Ofen.
Pfarrer Wemmer war ein sehr guter, frommer Mann.
Die Handkommunion wurde eingeführt.
Ich glaube, wir fühlen uns alle sehr wohl und geborgen in unserer Kirche.
Die Predigt von Pfarrer Roth ist sehr lobenswert. Die Lieder, die wir singen sind erfrischend und belebend!

 

Seit gut vier Jahren besuche ich die Sonntagsgottesdienst in St. Pius. Sie machen mir den Sonntag zum Festtag der Woche, weil ich in ihnen zu innerer Ruhe komme. Es gibt immer eine gute Predigt, Impulse und Gebete vertiefen, die Musik ist rhythmisch und musikalisch angenehm bewegt. Und da ist eine Gemeinde, die sich einander zuwendet, in den Blick nimmt.
Möge die Gemeinde sich gut weiterentwickeln.

 

Glaube – Liebe - Hoffnung
Mit St. Pius verbinde ich vor allem Menschen – Gemeinschaft – Gemeinde.
Das Gebäude – Haus  - Gotteshaus – Zuhause – war und ist für mich immer eine
Heimat – Heim – Heimführung.
Das wünsche ich mir auch für die Zukunft, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass ich auch nach der Fusion weiterhin Geborgenheit innerhalb und außerhalb der Kirchenmauern – Mauern – Grenzen – Begrenzung – finden werde!.
Grenzen sind dazu da, überwunden zu werden und gemeinsam, in der Gemeinschaft, wenn jeder Einzelne einen guten Willen zeigt, kann schlussendlich alles gut werden.

 

In Sankt Pius wurde unsere Tochter getauft und beide Kinder sind hier zur Erstkommunion gekommen. Sankt Pius wird somit immer ein wichtiger Bestandteil unserer Familienerinnerung sein und hoffentlich auch in Zukunft noch lange werden.
Das Feiern von Gottesdienst in der Gemeinschaft und die Teilnahme am Gemeindeleben trägt im hohen Maße zu unserer Lebensqualität in Marl-Brassert bei.
Fam. D.

 

Kindergarten- und Schulzeit verbinden uns schon mit dieser Gemeinde. Kommunion, Firmung und CAJ-Zeit!! waren wichtige Stationen in unserem Leben. Doch das „Wichtigste“ und „Beste“, was und hier in St. Pius begegnet ist – wir beide haben hier 1983 „die Liebe unseres Lebens“ getroffen !! … und 1989 auch in dieser Kirche geheiratet. Wir sind der Gemeinde bis auf 2 kurze Unterbrechungen (Umzug) treu geblieben. 2 unserer 3 Kinder sind hier getauft worden und alle waren ihre gesamte Kindheit und Jugendzeit der Gemeinde aktiv verbunden. Wir waren sehr glücklich, 2014 hier auch unsere Silberhochzeit mit einer wunderschönen Messe feiern zu dürfen.
Für die Zukunft wünschen wir uns, dass die bevorstehende Fusion von St. Georg, St. Josef, St. Pius, gelingt und das Erleben von christlicher Gemeinschaft auch in der „Großgemeinde“ möglich wird.
Gerne sind wir bereit, uns auch weiterhin in der Gemeinde zu engagieren.

 

Nach der Anschaffung des Kreuzweges in Bronze von dem Künstler Josef Krautwald bestand der Wunsch vieler Gemeindemitglieder nach einer Marien-Statue.
Da die Gelder knapp waren, wurde eine Spendenaktion gestartet. Auch die Frauengemeinschaft beteiligte sich daran. Eigens dafür wurde ein Sparbuch angelegt. Durch den Verkauf von selbst gefertigten Handarbeiten wuchs das Sparbuch. So konnte sich die Kfd mit 3000,- DM bei der Anschaffung beteiligen. Die auch heute noch in der schönen neu gestalteten Kirche glänzt.

 

Alles Gute zum 50-jährigen St. Pius.
Herr Roth  - Happy Birthday
Von Carina

 

Heut ist die Kirche schön und gepflegt. Die Oase ist schön und die Leute, die in der Kirche arbeiten sind nett und höflich. Ich weiß zwar nicht, wie die Kirche damals war, aber ich glaube, sie war so schön wie jetzt. Wichtig ist, dass unsere Gemeinschaft noch größer wird als jetzt.

 

Kinder auf den Glaubensweg bringen.
Man ist zu Hause in der Gemeinschaft.
Pfarrfest mit „Five Live“
Zukunft: Das es so weitergeht.

 

Wir haben 1957 geheiratet. Noch wohnungslos! Mein Mann lebte in Marl, ich in Gelsenkirchen, bis wir endlich 1958 in Marl eine Neubauwohnung beziehen konnten. Ich war hier vollkommen fremd. Da wir neu zugezogen waren, kündete Pfarrer Wilhelm Wemmer einen Besuch bei uns an. Er kam und segnete unsere Wohnung, worüber wir uns sehr gefreut haben. Kontakte hatten wir bis dahin nur wenige. Pfarrer Wemmer machte uns auf die KAB und Kfd aufmerksam.
1959 trat ich in die Kfd ein. Unser Bekanntenkreis wuchs, es machte Spaß unter Gleichgesinnten zu sein. Bis heute engagieren wir uns in unserer Pfarrgemeinde St. Pius. Sie ist ein Stück Heimat für uns, in ihr fühlen wir uns wohl – bis heute.
Für die Zukunft wünschen wir der Pfarrgemeinde St. Pius:
„Möge es immer ein lebendiger Ort mit Leben und vielen Begegnungen sein,
aber auch ein Ort des stillen Gebetes mit gemeinsamen Eucharistiefeiern.

 

Von 1963 bis 1966 gab es in unserer Pfarrgemeinde St. Pius eine „Laienspielschar“ unter Leitung von Wilfried Groß. Wir haben in der o.a. Zeit mehrere Theaterstücke wie:
1. „Pilatus“ – Jesus vor Pilatus – religiöses Stück –
2. „Wo die Liebe ist, da ist auch Gott“ – Adventsstück –
3. „Sieben Gläser Chambertin“ – Kriminalstück –
4. „Das Wagnis“ – über den Arbeiterpriester „Abbe Piere“
In der alten Holzkirche, im Berglehrlingsheim an der Barbarastraße und an anderen Orten aufgeführt.
Im Rahmen der Einweihungsfeierlichkeiten unserer neuen Kirche im Dezember 1965 hat die Laienspielschar das Theaterstück „Das Wagnis“ über den französischen Arbeiterpriester „Abbe Piere“, in der neuen Kirche (im Bereich heutiges Taufbecken), aufgeführt.
Im Frühjahr 1966 hat sich die Laienspielschar nach einem gemeinsamen Essen – mit „Zigeunerschnitzel“, damals eine oft unter diesem Namen bestellte Spezialität – aufgelöst.
Auf dem Gruppenbild sehen wir von links nach rechts:
Josef van Bracht, Wilfried Groß, Helga Börgers, Reinhard Mittmann, Hedwig Kloh, Dietmar Steinberg, Hans-Georg Tenz, Bernhard Schlagheck

Von Wilfried G.

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