Firmung

Die Firmung war ursprünglich integriert in das Sakrament der Taufe. Da im frühen Christentum vorwiegend Erwachsene getauft worden sind, die damit bewusst und mutig ihren Glauben an Jesus Christus bezeugten, war es sinnvoll und notwendig, die Täuflinge mit der Gabe des Heiligen Geistes zu stärken, denn das bedeutet die Firmung (vom lateinischen firmare). Dies geschah damals wie heute durch Handlauflegung und SFirmung 1albung mit Chrisam durch den Bischof.

Die Firmung ist die Vollendung der Taufe.

Im Kindesalter haben die Eltern für das Kind entschieden, Christ zu werden. Im Jugendalter bekennen sich Menschen zur Taufe - sie erneuern das Taufversprechen.

Die Vorbereitung geht über mehrere Treffen der Jugendlichen gemeinsam mit Menschen aus der Gemeinde. Es geht in dieser Vorbereitungszeit nicht so sehr um Glaubenswissen, sondern eher um das Erlebnis von Glauben in Gemeinschaft - von Glauben unter dem Geist Gottes. Was verbindet uns, was stärkt uns, wer weist uns Perspektiven ...

Auf diesem Weg wird aus dem Kinderglauben ein altersgerechter Glaube.

Am Ende der Vorbereitungszeit spendet immer ein Bischof das Sakrament des Hl. Geistes / der Firmung.

Jugendliche gehen gestärkt mit der Zusage Gottes, "Ich bin bei dir" in ihr weiteres Leben.

 

St.Georg, St. Bartholomäus, St. Pius, St. Bonifatius

   

St. Josef, St. Heinrich, St. Michael